HR-Image & Impact: Wo steht HR heute – und wie wird es gesehen?

HR-Image & Impact: Wo steht HR heute – und wie wird es gesehen?

HR-Image & Impact: Wo steht HR heute – und wie wird es gesehen? 1366 768 Carolin Weinheimer

Ein Vortrag, der Wirkung hinterfragt: Am 15. Mai haben Anke Brinkmann (BPM) und Andreas Scheuermann (Auctority) auf Basis der aktuellen „HAUFE HR Service Experience Studie“, die Auctority für Haufe und BPM durchgeführt hat, einen Blick auf die Wirkung von HR geworfen – und auf das, was HR heute leisten könnte, wenn es sichtbarer, mutiger und strategischer agieren würde.

Die Studie: Was ist das Bild von HR – innen wie außen? Der Blick in die Daten zeigt: HR liefert, aber bleibt dabei oft unsichtbar. Klassische Services wie Gehaltsabrechnung oder Arbeitszeitregelungen funktionieren – doch viele HR-Bereiche verharren im Administrativen.
Fragen, die der Vortrag aufwarf:

  • Ist „Zufriedenheit“ mit HR genug?
  • Was erwarten interne Kund:innen wirklich?
  • Und wie kann HR vom „Mädchen für alles“ zum Transformationsmotor werden?
Image ≠ Impact

Das Selbstbild: lösungsorientiert, offen, fördernd.
Das Fremdbild: freundlich, aber mit „Low Profile“.
Und: Die Führungsspitze macht einen Unterschied. Wer HR sichtbar positioniert, verändert Wahrnehmung – intern wie extern. Besonders deutlich wird: HR muss aktiv an seinem eigenen Profil arbeiten. Denn: Profil entsteht nicht durch Funktion, sondern durch Haltung.

Zukunftsthema KI: Viel Hoffnung, wenig Innovation

HR hat KI längst auf dem Schirm – doch oft bleibt es bei Tools statt bei echten Innovationen. Die Studie zeigt: Es braucht Mut zum Neuland. HR darf nicht nur anwenden, sondern muss mitgestalten. Und das heißt: Technologischen Vorsprung nutzen, Lernräume schaffen und Entscheidungen nicht vertagen.

Diskussionsimpulse aus dem Publikum:

Die anschließende Diskussion machte deutlich: Die Hürden sind bekannt – aber der Wille zur Veränderung ist da. Einige Stimmen im Raum:

  • „Wir sprechen nicht die Sprache der Geschäftsführung.“
  • „HR wird oft erst dann eingebunden, wenn es brennt.“
  • „Transformation gelingt nur, wenn wir Wirkung belegen – mit Zahlen und konkretem Nutzen.“
  • „Zu viel Operatives, zu wenig Gestaltungsspielraum.“
Fünf Schritte zu mehr HR-Wirkung
  1. Positionierung schärfen – Was kann HR wirklich?
  2. Transformation gestalten – aktiv statt reaktiv
  3. Sprache wechseln – von HR-Sprech zu Business-Talk
  4. Zukunftsthemen wie KI besetzen – mutig und sichtbar
  5. Self-Assessment starten – und gezielt weiterentwickeln

Fazit:
HR wird nicht wirksam, wenn es gut arbeitet – sondern wenn es zeigt, wofür es arbeitet. Wirkung braucht Sichtbarkeit. Und den Mut, das eigene Image aktiv zu gestalten.

Die Detailergebnisse der Studie haben wir uns hier schon mal genauer angesehen. Den Foliensatz zum Vortrag schicken wir euch gerne zu – meldet euch unter connect@auctority.net.

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