Randolfs Kolumne zu Führen und Folgen

Randolfs Kolumne zu Führen und Folgen

Randolfs Kolumne zu Führen und Folgen 1228 882 Randolf Jessl

Autorität ist unser Thema. Zu ihrem Stellenwert in Kommunikation und Marketing haben wir in Zeitschriften, aber auch an dieser Stelle schon einiges veröffentlicht. Nun setzt sich Randolf in einer regelmäßigen Kolumne für haufe.de/personal mit Autorität im Kontext Leadership auseinander.

Der Auftakt ist gemacht. In Folge eins feiere ich 50 Jahre antiautoritäre Rebellion und frage, welchen Einfluss die Geschehnisse von 1968 auf das Thema Führen und Folgen hatte.

Mein Eindruck: So wichtig und richtig das Aufbegehren gegen Autorität und Autoritäten damals war, so sehr hat es doch dem Begriff Autorität geschadet. Die Kritik von damals verdeckt heute das Potenzial, das in einer richtig verstandenen und richtig gelebten Autorität schlummert.

Meine Überzeugung: Führen und Folgen sind die Grundpfeiler gelingender Zusammenarbeit. Und Autorität, die auf Augenhöhe statt auf Über- und Unterordnung operiert, ist dabei der Schlüssel.

Meine Schlussfolgerung: Gerade in einer Ökonomie, die auf Innovation, Wissen und schnelle Anpassungsfähigkeit angewiesen ist, braucht es eine neue, „horizontale Autorität“ (nach Paul Verhaeghe, Autorität und Verantwortung, 2016. Dazu folgt demnächst ein ausführlicher Post). Die Parameter von Führung verschieben sich dann

  • vom Vertikalen (Über-/Unterordnung) in die Horizontale (Augenhöhe)
  • von der Macht (Dinge durchsetzen) hin zum Einfluss (Menschen gewinnen)
  • vom Rang und Status hin zu Wissen, Erfahrung und Persönlichkeit
  • vom eigenen Führungsanspruch zur Führungsermächtigung durch andere.

Hier geht’s zur Kolumne.

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