Do’s & Don’ts beim Social CEO – Kolumne Nr. 25

Do’s & Don’ts beim Social CEO – Kolumne Nr. 25

Do’s & Don’ts beim Social CEO – Kolumne Nr. 25 960 720 Randolf Jessl

Kaum ein deutscher CEO ist so streitbar und präsent in den Medien (inklusive der sozialen) wie Joe Kaeser von Siemens. Anlässlich seines Ausscheidens aus dem Vorstand fragt Randolf in seiner Haufe-Kolumne: Sollen Führungskräfte politisch Stellung beziehen? Seine Antwort lautet: Ja, aber wohlüberlegt.

Es sind zwei Entwicklungen, die den Trend zur sogenannten „CEO Activism“ und zum „Social CEO“ befördern. Zum einem die Funktionsweise von sozialen Medien, die eben fördern und fordern, dass sich auch Top-Führungskräfte nahbar, authentisch und zugänglich präsentieren. Dabei spielen weltanschauliche, gesellschaftspolitische Fragen nun einmal eine wichtige Rolle.

Die Bevölkerung verlangt nach Haltung

Zum anderen zeigen einschlägige Erhebungen wie die von Edelman (Trust Barometer) oder Weber Shandwick (CEO Activism), dass die Bevölkerung gerade diese Positionierung von Wirtschaftslenkern auch erwartet. Genau hierauf gründet sie ihr Vertrauen, das sie Top-Führungskräften der Wirtschaft entgegenbringt.

Doch Randolf warnt: Je öffentlicher die Äußerung und je weiter der Adressatenkreis, desto sorgfältiger überlegt sollte sein, ob Führungskräfte wirklich zu politischen Fragen Stellung beziehen. Vier Fragen sind es, die sich CEO’s und ihre Vorstandskollegen vorab stellen sollten:

  • Wird von mir erwartet, dass ich Stellung nehmen?
  • Ist das kontroverse Thema, zu dem ich Stellung nehme, mit meiner Aufgabe und mit dem Business meines Unternehmens eng verwoben?
  • Ist der Kanal (Fernsehen, Zeitung, Social Media, Konferenz, Kamingespräch etc.), in dem ich mich äußere, geeignet, mein Anliegen und meine Argumentation angemessen darzulegen?
  • Fühle ich mich wohl, mich zur umstrittenen Thematik zu äußern und meine Sicht der Dinge in sich anschließenden Debatten zu rechtfertigen?
Wer politisch Stellung bezieht, schärft sein Profil

Wenn Top-Führungskräfte diese Fragen allerdings mit Ja beantworten, sollten sie sich zur fraglichen Thematik auch positionieren. Denn sie werden dadurch deutlich an Profil gewinnen. Was es dabei zu beachten gibt, fasst Randolf in sechs Empfehlungen.

Nachzulesen sind sie hier: https://www.haufe.de/personal/hr-management/kolumne-leadership-wenn-chefs-politisch-stellung-nehmen_80_535994.html?page=8

 

 

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