Führen und kommunizieren in der Krise

Führen und kommunizieren in der Krise

Führen und kommunizieren in der Krise 1011 586 Randolf Jessl

Der kürzlich verhängte Lockdown warf jede Menge Fragen auf. Zwei davon stellte die Redaktion des Haufe New Management Portals Randolf. Worauf müssen Führungskräfte jetzt achten? Und wie kommuniziert man in dieser Lage richtig. Hier sind seine Antworten.

Es sind drei Aspekte, auf die sich Randolfs Meinung nach Führungskräfte in dieser Ausnahmesituation konzentrieren sollten:

  • Angst nehmen
  • Zusammenhalt stiften
  • Fokus bewahren

Denn Angst lähmt, die Isolation und virtuelles Arbeiten nagt am Zusammenhalt von Gruppen. Und die vielen Aktionen, um mit der unbekannten Situation fertigzuwerden, bergen die Gefahr, dass die Beteiligten den Fokus verlieren.

Randolf dazu:

Hierin sollten Führungskräfte gerade ihre Rolle sehen: nicht im Detail versinken, sondern Details delegieren – dafür aber den Überblick bewahren und Kurs und Wirkung aller Maßnahmen sichern.

Kommunizieren in der Krise

Und wie sollte man in Zeiten, die so viel Verunsicherung und Sorgen mit sich bringen, kommunizieren? Hier empfiehlt Randolf, vier Themenfelder auf jeden Fall im Blick zu behalten:

  • Regeln
  • Werte
  • Ziele
  • Veränderungen

Denn wo alles neu und ungewohnt ist und Menschen sich erst orientieren müssen, sind Regeln unabdingbar, damit Zusammenarbeit weiterhin gelingt und alle wissen, was nun gilt. Werte wiederum vermitteln, was Führungskräfte leitet – gerade in Situationen, wo man unter Unsicherheit entscheiden muss.

Beweglich, aber klar bleiben

Ziele wiederum zeigen auch in Zeiten der Bewährung und Entbehrung, wohin die Reise geht. Randolf aber fügt hinzu: „Doch Achtung: In Zeiten wie diesen müssen Ziele – anders als Werte – immer wieder an neue Erkenntnisse angepasst werden.“ Veränderungen sind zuletzt ein fortwährender Gegenstand in der Kommunikation. Denn niemand kann erwarten – und niemand tut das -, dass einmal Gesagtes über Tage und Wochen Bestand hat. Zu schnell ändert sich die Lage, zu häufig kommen neue Erkenntnisse ans Licht.

Randolf schließt seinen Artikel mit der Empfehlung:

Kommunizieren Sie dicht und kontinuierlich. Besetzen Sie nur wenige Themen, die aber konsequent. Seien Sie aufrichtig und ehrlich, unaufgeregt und entschlossen. Kommunizieren Sie so oft und gut es geht persönlich.

 

Die beiden Beiträge auf dem Haufe New Management Portal können Sie hier im Volltext lesen:

Krisenmodus: 3 Dinge, die Sie sicherstellen müssen | New Management (haufe.de)

Kommunikation im Krisenmodus | New Management (haufe.de)

 

 

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