Im Tandem führen – Kolumne Nr. 19

Im Tandem führen – Kolumne Nr. 19

Im Tandem führen – Kolumne Nr. 19 961 588 Randolf Jessl

Woran scheitern Doppelspitzen? Mit dieser Frage hat sich Randolf in seiner neuen Haufe-Kolumne befasst. Damit das Tandem an der Spitze miteinander Tango und nicht gegeneinander Pogo tanzt, bedarf es einiger Voraussetzungen. Die aber seien nicht so komplex, als dass sie im aufreibenden Manageralltag nicht funktionieren könnten.

Auslöser dieses in Social Media heftig geteilten und vielfach kommentierten Beitrags war die Doppelspitze aus Jennifer Morgan und Christian Klein beim deutschen Softwaregiganten SAP. Die überlebte nur ein halbes Jahr und wurde vom Aufsichtsrat bei Einsetzen der Corona-Pandemie wieder einkassiert. Begründung in der offiziellen Verlautbarung dazu: „Mehr denn je verlangt die aktuelle Situation von Unternehmen schnelles, entschlossenes Handeln und eine klare, hierbei unterstützende Führungsstruktur.“

Derailment: Woran Manager scheitern

Zwei Kapitäne auf der Brücke also nur ein Modell für die ruhige See? Randolf ist skeptisch und geht die Sache systematisch an. Zuerst blickt er auf persönliche Faktoren der Derailment-Forschung, die dazu führen, dass Manager scheitern. Kann man sie ausschließen, steht einer Doppelspitze auch in Krisenzeiten nichts im Weg.

Wann Doppelspitzen Sinn ergeben

Doch nicht in jeder Gemengelage ergeben Doppelspitzen Sinn. Sie erweisen sich besonders dann als geeignet, wenn Unsicherheit in Strategiefragen herrscht, die Zusammenhänge komplex sind, unterschiedliche Kulturen und Denkstile im Unternehmen repräsentiert und miteinander versöhnt werden müssen sowie zwei Führungspersönlichkeiten zur Verfügung stehen, die sich in ihrer Rolle als teamfähig erwiesen haben und den Wert der Kooperation auf der Teppichetage schätzen.

Was Co-Leader an der Unternehmensspitze zum Erfolg führt

Was der Paartanz den beiden Führungspersönlichkeiten dann an konkreten Einstellungen und Verhaltensweisen abverlangt, diskutiert Randolf, gestützt auf aktuelle Forschung, in der Kolumne „Führen als Paartanz: Tango statt Pogo“.

 

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