Aktive Mitmacher statt passive Follower gewinnen

Aktive Mitmacher statt passive Follower gewinnen

Aktive Mitmacher statt passive Follower gewinnen 960 720 Carolin Weinheimer

Worauf kommt’s an, wenn Manager:innen kommunizieren? Randolf hat darauf eine prägnante Antwort: Es geht darum, Menschen in Bewegung zu bringen.  Wie das funktioniert, hat er im Podcast „LinkedIn Lounge“ mit Marina Zayats und Tomas Herzberg diskutiert.

Dabei wird schnell deutlich: ein bisschen LinkedIn reicht nicht aus. Es braucht den Mix aus interner und externer Kommunikation, um sich innerhalb des Unternehmens als vertrauensvolle Autorität, aber auch außerhalb als erfolgreiche Leader im eigenen Aufgabenbereich und Thema zu positionieren. Hierbei geht es darum,

  • Substanz zu vermitteln (ich habe das nötige Wissen und die nötige Erfahrung für das, was ich sage und tue) und
  • gewinnend aufzutreten (ich überzeuge in der Art, wie ich mein Anliegen vermittele).
Nähe und Berechenbarkeit herstellen

Nähe und Berechenbarkeit sind dabei ein großes Plus. Je größer ein Unternehmen ist, desto schwerer ist es allerdings, Nähe zu Mitarbeitenden herzustellen. Hier dienen interne Kommunikation und Social Media als Brücke.

Dabei ist es allerdings unerlässlich, keine Fassade aufzubauen. Es ist niemandem geholfen, wenn die Person auf LinkedIn anders wirkt als im Meetingraum oder in der Mittagspause in der Kantine. Eine echte Chance ist es, über Plattformen wie LinkedIn sein Netzwerk zu vergrößern und wichtige Impulse für aktuelle Themen einzuholen, die dann in die Strategiearbeit oder das interne Agenda Setting einfließen.

Erfolge zählen

Dennoch, so Randolf, ist es nicht die Hauptaufgabe von Manager:innen, Likes einzusammeln und Follower zu unterhalten. Wer Unternehmen führt, braucht Menschen, die an ihrer oder seiner Mission mitwirken. Je aktiver die Follower, desto mehr setzen sie sich für die Sache, das Unternehmen, ein. Das tun sie dann, wenn sie darauf vertrauen, dass das, was die Managerin oder der Manager vorgibt, auch erfolgreich sein wird. Mit jedem Erfolg, den die Führungskraft einfährt, wächst dieses Vertrauen und damit ihre Autorität.

Deshalb rät Randolf so simpel wie einprägsam:

 „Führungskräfte sollten 90 Prozent ihrer Zeit in die Arbeit am Unternehmenserfolg stecken und maximal zehn Prozent in die Kommunikation dazu. Wer es anders herum betreibt, macht sich unglaubwürdig und wird dem Auftrag als Managerin oder Manager nicht gerecht.“

Wir unterstützen übrigens gerne dabei, diese Balance zu finden und abzusichern.

Hier geht’s zum Podcast: https://linkedin-lounge.podigee.io/31-kommunikation-fuhrungskraafte-randolf-jessl

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