Martin Luther, Red Bull und andere Influencer. Unser Beitrag in „Acquisa“

Martin Luther, Red Bull und andere Influencer. Unser Beitrag in „Acquisa“

Martin Luther, Red Bull und andere Influencer. Unser Beitrag in „Acquisa“ 1228 813 Randolf Jessl

„Speaking Out Loud. Über Social Media und Influencer Marketing“ steht auf der aktuellen, überaus gelungenen Ausgabe der „acquisa“. Wir sind mit dem Beitrag „Autorität verleiht Flügel“ vertreten. Darin erklären wir, was Influencer von Martin Luther lernen können und wie „Authority Marketing“ dabei hilft, Einfluss, Anerkennung und Geschäft zu generieren.

Auf sechs Seiten (S. 46-51) steigen wir tief ein in die Materie.

  • Wie kommt es zu der Disziplin, die in der anglo-amerikanischen Welt als „Authority Marketing“ bezeichnet wird? (Die Ursprünge im Online-, Content- und Suchmaschinenmarketing)
  • Wer profitiert davon? (Selbständige wie Angestellte, alle, die mit Expertise, Persönlichkeit und Sendungsbewusstsein auf Märkten, in der Öffentlichkeit oder in Organisationen in Führung gehen wollen)
  • Wie geht man vor? (Dreikampf aus Publizieren, Auftreten und Netzwerken)
  • Wer sind Vordenker der Disziplin? (Dorie Clarke, Ian Brodie, Brian Ainsley Horn, John Mc Dougall)
  • Was sind die häufigsten Missverständnisse rund um „Authority Marketing“? (siehe unten)
  • Und was hat mit all dem auch noch Red Bull zu tun?
 
Gespräche mit Substanz, Wirkung durch Authentizität

Auch sonst findet sich viel Anregendes zu unserem Thema in der Ausgabe 1/2018 der Acquisa. So lesen wir über eine Studie, die Wasser auf unsere Mühlen ist. Orbit Media hat ermittelt, dass Blogger sich mehr Zeit zum Schreiben nehmen. Kein Wunder, denn Substanz zählt, wenn man sich Geltung verschaffen will (S. 1)! Kolumnist Nils Hafner von der Hochschule Luzern erläutert, was Erfolg in Social Media mit dem gelungenen Anbandeln auf Parties zu tun hat: „Und so wächst mit interessanten Dialogen rund um interessante Inhalte auch unser Netzwerk“ (S. 9). dm-Marketing-Chef Christoph Werner wiederum trifft den Nagel auf den Kopf:

Influencer finden so viel Gehör, weil sie für ihre Fans als Menschen authentisch sind.“ – Christoph Werner, dm

Richtig so. Deshalb genügt es auch als Vordenker und Thought Leader nicht, sich hinter klugen Gedanken und brillianten Inhalten zu verschanzen. Wer als Autorität gelten und Menschen hinter sich bringen will, muss Gesicht zeigen und zugänglich sein. Deshalb geht „Authority Marketing“ auch nicht ohne Auftritte und Netzwerken.

Wir empfehlen dringend die Lektüre dieser spannenden Ausgabe der „acquisa“.

Und als kleine Sneak Preview in unseren Artikel hier noch die

7 Missverständnisse rund um Authority Marketing (AM)

  1. Reichweite ist das A&O? Die wachsende Mailingliste und die Zahl der Follower sind nicht das entscheidende Erfolgskriterium von AM. Es geht vielmehr darum, die richtigen Menschen zu erreichen und sie zu Anhängern zu machen.
  2. Endlich prominent? Bei AM geht es nicht um Ruhm und Ehre. Vielmehr zielt AM auf Reputation in relevanten Kreisen. Wie sagt der holländische Produzent unzähliger richtungsweisender Musikvideos Anton Corbijn so treffend: „Ich bin nicht berühmt, sondern nur ziemlich bekannt bei gewissen Leuten.“
  3. Die Masse macht’s? Bei AM muss nicht rund um die Uhr auf allen Kanälen gefunkt werden. Vor allem Qualität und neue Erkenntnisse sichern die Aufmerksamkeit und führen dazu, dass andere den Experten als Autorität wahrnehmen.
  4. Verbriefte Expertise? Zeugnisse, Referenzen und renommierte Abschlüsse sind kein Nachweis von Autorität, wenngleich sie beim Reputationsaufbau helfen. Substanz und Originalität im Denken und Handeln machen den Unterschied.
  5. Hauptsache sozial und digital? AM darf sich nicht in der Verbreitung von Inhalten auf digitalem Wege und in sozialen Netzwerken erschöpfen. Anhängerschaft und Wirkung gewinnen nur jene, die als Person erlebbar werden und echte Beziehungen aufbauen.
  6. Schein und Sein? Markenbildung ist ein Faktor im AM. Das Personal Brand aber muss vor allem authentisch sein und Expertise, Mission und Persönlichkeit in Einklang bringen.
  7. Kommunikation ist Trumpf? AM ist mehr als die Verbreitung von Inhalten und Botschaften, also mehr als Personality PR. Es geht darum, neue Ideen und neues Wissen zu generieren und Beziehungen von Mensch zu Mensch zu knüpfen.

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